the presence of the absence
3 Cyanotypien,
14,8 cm x 21 cm
2016
Anwesenheit durch Abwesenheit. Ein Hauch, eine Spur, ein (noch) warmes Bettlaken. Wer war hier? War wer hier?
Wo ist wer hin? Tagtäglich hinterlassen wir – meist unabsichtlich – Spuren. Viele von ihnen sind offensichtlich, manche zufällig,andere subtil. Durch Spuren verorten wir uns. Wir greifen in Landschaft, Ort, Raum und Zeit ein. Orte wirken auf uns. Auf unsere Gedanken, unser Gemüt. Sie prägen sich ein, zeichnen ein Muster in unsere Erinnerung. Sie manipulieren uns, sowie wie wir sie manipulieren. Wir hinterlassen Abdrücke an einem Ort, ein Ort hinterlässt Eindrücke auf uns.
Eine nie endende Intervention zwischen uns und unserem Umfeld. Flüchtige Momente werden mit der Kamera eingefangen. Bewegungspuren werden dem fotografischen Verfahren der Cyanotypie „eingefroren“.